3. Vesperkirche 2018 ist zu Ende.

Hier ein bunter Bilderbogen zur 3. Vesperkirche: bitte klicken!


2. Vesperkirche 2017

Der Eröffnungsgottesdienst am 15. Januar 2017

Ein Fest mitten im Alltag - Singener Vesperkirche 2017 eröffnet

"Ein Fest mitten im Alltag. Eine heilsame Unterbrechung des Gewohnten. Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg!" Mit diesem Worten eröffnete Pfarrerin Andrea Fink am Sonntag, 15. Januar in der Lutherkirche in Singen den zweiten Jahrgang der Singener Vesperkirche. Eine Vision vierzehn Tage lang verwirklichen - das ist das Ziel der großen Speisungsaktion, das zahlreiche Sponsoren und rund 500 Helfer sich vorgenommen haben.

Vom Geist des Teilens spracht auch der Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, der trotz Schnee und Eis aus Karlsruhe angereist war, um die Festpredigt (zu 2. Mose 33, 12-23) zu halten. "Der Segen Gottes wird mehr, wenn wir ihn teilen. (...) Verlasst Euch nicht auf eure Ellebogen, eure Kraft. (...) Mose behält das Gute, das er empfängt nicht für sich. Er teilt es. (...) Mose weiss: Trägheit und Egoismus steckt in uns drin. Nicht nur in den anderen, die Gott etwas schuldig bleiben -  das sind auch wir." Und bezugnehmend zur soeben beginnenden Vesperkirche schließt er: "Für mich ist die Vesperkirche ein Ort, an dem sich Gottes Nachsichtigkeit ausbreiten kann. Da wächst eine neue Barmherzigkeit. Christus öffnet uns die Augen für die anderen und macht unsere Herzen weit, auch wenn wir uns voneinander unterscheiden. Dann sitzen wir mit Christus am Tisch."
Dass Barmherzigkeit sich ausbreitet, dass hier und heute ein anderer Geist herrscht als jenseits der Kirchenmauern, wird unmittelbar im Gottesdienst und danach spürbar. Freundlichkeit bestimmt den Ton der Gespräche, auch zwischen Wildfremden. "Ach, Sie waren doch letztes Jahr auch da, oder?" ruft ein Mann, der offensichtlich nicht auf der Sonnenseite des Lebens wohnt, freundlich lächelnd einer älteren Frau zu. Und sie erwidert die freundliche Ansprache ebenso zugewandt. Geduld, Freude, Rücksicht, Vergebung, Treue - Gaben, die noch vor wenigen Minuten im Gottesdienst symbolisch als Wasser in einen großen Krug gegossen wurden, scheinen nicht als Worte verhallt zu sein, sondern in den Menschen tatsächlichg ihre Wirkung zu entfalten.
Der Posaunenchor der Lutherkirche unter der Leitung von Andreas Gerlach und die Orgel (Reinhold Boenke) verleihen dem Gottesdienst mit ihren kräftigen, aufmunternden Klängen Feierlichkeit und Elan, begleiten den Auszug der Geistlichen, läuten die Betriebsamkeit der "grünen Schürzen" ein - der Helfer, die zahlreich unterwegs sind, um alle Menschen an den Tischen mit Wasser zu versorgen, solange sie noch auf das Essen warten.
"Gott ist unser Gastgeber, wir sind seine Gäste und dürfen seine Einladung weitergeben.", sagt Pfrin. Fink zum Abschluss. Und das Gastmahl, das einen Vorgeschmack auf das Reich Gottes gibt, beginnt.

 


Familiengottesdienst am 22. Januar zum Thema: "Teilen" mit dem Käthe-Luther-Kinderhaus

 

 

Die Stifter und Spender:



1. Vesperkirche 2016 vom 17. bis 31. Januar 2016


                                 Der Eröffnungsgottesdienst am 17. Januar 2016

Begrüßung durch Pfarrerin Andrea Fink

„Sie werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“.  Mit dieser  Vision Jesu möchte ich Sie ganz herzlich zu unserem Gottesdienst begrüßen! Ein Traum, eine Sehnsucht. So soll es zugehen in der Welt, wie Gott sie gewollt hat: ein Fest an einem reich gedeckten Tisch, Menschen aus aller Herren Länder, aus allen Himmelsrichtungen, mit den unterschiedlichsten Lebenserfahrungen. Wir in Singen haben uns von dieser Vision anstecken lassen. Und so darf ich Sie heute Morgen zur Eröffnung der 1. Singener Vesperkirche herzlich willkommen heißen! Willkommen in unserem gastlichen Hause am Weg, zu dem wir die Lutherkirche umgestaltet und umgewandelt haben! Der Raum ist vorbereitet, die Tische einladend geschmückt! Mögen viele Menschen in den nächsten beiden Wochen hier immer wieder Stärkung an Leib und Seele erfahren!

Ich freue mich, dass Sie trotz Schnee und Glätte der Einladung gefolgt sind, dass Sie heute Morgen hier sind! Die Vesperkirche ist ein großes Gemeinschaftsprojekt der ACK und der Tafel mit vielen weiteren Partnern, deshalb feiern wir die Eröffnung heute als ökumenischen Gottesdienst. Im ACK-Vorstand haben wir ihn gemeinsam vorbereitet. Ich begrüße meine Kollegen Pfr. Knobelspieß von der römisch-katholischen Kirche, Pastor de Vries von der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, Pfr. Gessmann von der alt-katholischen Kirche und alle Ehrenamtlichen Mitwirkenden. Der Gottesdienst wird auch musikalisch reichhaltig gestaltet: vom Posaunenchor unter Leitung von Andreas Gerlach, von Herrn Boenke an der Orgel und von Elias Gabele an der Harfe. Wir freuen uns über die Vielfalt der Gäste, die Vielfalt der Musik, die Vielfalt der Konfessionen!

Miteinander singen wir das erste Lied auf dem Liedblatt „Wo Menschen sich vergessen“.

Pfarrer Knobelspieß sprach das Votum und gemeinsam betete er im Wechsel mit der Gemeinde Psalm 23. Nach einem weiteren Gebet folgte das „Ich lobe meinen Gott“.

Die Predigt hielt Pastor de Vries. Danach sang die Gemeinde „Strahlen brechen viele aus einem Licht“.

Nach den Fürbitten und dem Vaterunser folgte ein Brotteilen – Körbe mit Brot wurden durch die Reihen gereicht –  begleitet von Harfenmusik.

„Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht“ erklang die Vision vom Reich Gottes dann aus den Kehlen der Gemeinde, bevor noch einmal die Einladung zum Essen an alle ausgesprochen wurde und der feierliche Gottesdienst mit dem Segen schloss.

Das Essen  | Sonntag, 17. Januar 2016

Brotkörbe standen auf den Tischen, Flaschen mit Wasser, ein üppiges Topfpflanzenarrangement zierte die Mitte, und dann trug eine lächelnde Helferin eine dampfende Griesklößchensuppe auf. Mmh! Genau das Richtige für einen kalten, klaren Wintertag. Hauptgerichte gab es zwei zur Auswahl: gefüllte Roulade mit Spätzle und Blumenkohlgemüse oder ein Gemüsebratling mit Nudeln und Tomatensoße. Jedenfalls von ersterem kann ich sagen, dass ich es mit Apetitt und Genuß verzehrt habe. Und dazu die gute (gesponserte) Ottilienquelle…. Im Anschluss gab es aus den frischgeprägten Vesperkirchenbechern aus weißem Porzellan Kaffee und dazu ein Stück Kuchen vom Büffett, in meinem Falle Käsekuchen und ein Eckchen Kirschkuchen. Köstlich!

Herzlichen Dank an alle Spender und Helfer. Bin schon gespannt auf den morgigen Speiseplan…

Begleitprogramm der Vesperkirche Singen

Benefizkonzerte in der Lutherkirche  Sonntag, 24. Januar 2016 , 19 Uhr
Konzert der Kammermusikgruppe des Bodensee-Ärzteorchesters
Divertimento für Flöte, Oboe, Klarinette und Horn von Joseph Haydn
Petite Suite Gauloise für zehn Bläser op. 90 von L. T. Gouvy
Divertissement für zehn Bläser op. 36 von E. Bernard

Sonntag, 31. Januar 2016, 18 Uhr
Konzert des Jugendchores der Neuapostolischen Kirche

Aufgeführt werden Werke von Kai Hempten, Gavin H. Julius, Nils Jelström und Peter Thundwell
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                                                           Versperkirche-Eröffnung:

Vesperkirche- Ein Rückblick, Dank und Zahlen..

Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffneten vier Geistliche am 17. Januar die erste Singener Vesperkirche am 17. Januar: Pfarrerin Fink von der Luthergemeinde, Pastor de Vries von der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, Pfarrer Geßmann von der alkatholischen Gemeinde und Pfarrer Knobelspies von der katholischen Seelsorgeeinheit. Mit einem weiteren ökumenischen Gottesdienst unter Mitwirkung vieler Ehrenamtlicher aus der ACK wurde am 31. Januar der letzte Tag der diesjährigen Vesperkirche eingeleitet. Diese beiden Gottesdienste bildeten den Rahmen für eine 15-tägige Veranstaltung mit überwältigendem Erfolg und zweifellos bleibender Wirkung.

„Sie werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“: Der Eröffnungsgottesdienst, den Pfarrerin Andrea Fink mit diesen Worten begann, war getragen von einer Vision, von Hoffnung und Erwartung – aber auch von gespannter Aufregung. Bereits in diesem Gottesdienst war jedoch die ganz besondere Atmosphäre spürbar, wenn Menschen sich auf den Weg machen, auf andere zugehen, Neues wagen. Der Abschlussgottesdienst war geprägt von der Erfahrung: Aus der Vision ist Wirklichkeit geworden.  Die erste Singener Vesperkirche hat ein sensationell positives Echo gefunden. Ein Erfolg, der alle Erwartungen überstieg.

Seit dem ersten Tag füllte sich die Vesperkirche mit Leben: Gäste aus allen Bevölkerungsschichten nahmen Platz an festlich gedeckten Tischen und wurden bedient von einem überaus engagierten und freundlichen Team aus ehrenamtlichen Helfern.

Bereits an diesem Tag wurde die ursprünglich angesetzte Höchstzahl von 200 Essen überschritten und mit spontanem Organisationseinsatz noch mehr Menschen als geplant gesättigt.

Tag für Tag wurden es noch mehr: Am dritten Tag wurde beschlossen, weitere Kirchenbänke auszubauen, um mehr Platz zu schaffen für die heran strömenden Menschen. Bis zu 300 Essen gaben die Helfer aus – möglich gemacht wurde dies auch durch den enormen Einsatz des Küchenpersonals im Haus am Hohentwiel, das das Essen zubereitete. Und es passierte noch mehr: Menschen aus allen Lebenszusammenhängen kamen nicht mehr in geschlossenen Gruppen, sondern setzen sich an den Tisch zu Fremden. Spontane Hilfsbereitschaft wurde zur Selbstverständlichkeit – beim Bedienen, beim Spülen, bei der Essensausgabe, beim Kuchenbacken, beim Organisieren und vielem mehr. Menschen lernten sich kennen und freuten sich, wenn sie einander beim nächsten Besuche wiedersahen. Menschen, die jahrzehntelang keine Kirche besucht hatten, saßen ganz unbefangen in der Lutherkirche und erlebten Kirche von einer neuen Seite. Sprache wurde gelernt und geübt. Unendlich viele wertvolle Gespräche wurden möglich – über Alltägliches, über Kleinigkeiten, aber auch über schwerwiegende Themen, Schicksale und Probleme, die durch das Darüber-Reden von anderen mitgetragen und durch praktische Hilfsangebote erleichtert wurden. Geben und Nehmen wurden als untrennbar erlebt. Besucher fühlten sich an die Wurzeln ihres Glaubens geführt.

Kaum etwas kann jedoch die Atmosphäre besser beleuchten als die Eindrücke der Helfer und Gäste. Bereits im Abschlussgottesdienst wurden diese vorgestellt, im Anschluss an diesen Bericht  sollen sie noch einmal nachwirken, ergänzt von den beeindruckenden Zahlen zur Vesperkirche.

In ihrer Predigt beim Abschlussgottesdienst nahm Pfarrerin Fink Bezug auf die biblische Erzählung von der Speisung der 5000. Die Parallelen zur ersten Singener Vesperkirche sind offensichtlich.

Dr. Christiane Götzeler, Kirchenälteste der Luthergemeinde

 

Persönliche Eindrücke: Claudia Graf
„Wenn ich noch jünger wäre, wäre ich sicher auch Helferin der Vesperkirche“, so sagten mir ein paar Frauen.  „Doch ich freue mich, dass ich die Vesperkirche wenigstens durch mein Kuchenbacken unterstützen kann!“

Wie viele Bäckerinnen sagten in der 1. Woche: wenn sie noch einen Kuchen brauchen, rufen sie mich an. Grenzenlose Hilfsbereitschaft war während der Vesperkirche spürbar!

Deutschunterreicht am Kuchenstand….und immer noch ist für mich die schönste Kuchenliste die, die Eshan, einer unserer 5 fleißigen iranischen Flüchtlinge aus der Kreissporthalle,  selbständig geschrieben hat!

Wie viele junge Menschen aus Schulen, Unternehmen oder Pfarreien oder kirchlichen Institutionen erfreuten die Gäste der Vesperkirche täglich. Ein junger Mann im Service erkannte die Notwendigkeit, sich einfach mal an einen Tisch zu setzen, um die Sorgen und Nöte seines Tischgastes anzuhören.

Persönliche Eindrücke: Kathrin Nutz
Eine Dame erzählte mir, dass sie aus einer anderen Stadt zugezogen ist, und sich darüber sehr freut, mit Anderen zusammen essen zu können, um Kontakte zu knüpfen, nicht mehr alleine zu sein.
Genau das ist es, was ich während der Vesperkirche immer wieder erlebt habe.Fremde Menschen kommen zusammen , setzten sich an einen wunderbar geschmückten und gedeckten Tisch und essen gemeinsam, kommen ins Gespräch.
Dabei rückt das Essen eher an die 2.Stelle, viel wichtiger sind die Gespräche, die , auch wenn sie noch so banal sind , aufkommen.
Und trotzdem verstummt das Stimmengewirr und die Geräuschkulisse Punkt 13.00 Uhr, beim Impuls.Eine kaum fassbare Stille und Ruhe kehrt ein und jeder hört gespannt zu, bei diesen Impulsen.
Eine andere Dame bedankt sich bei mir, als ich mit meiner Famile zum Essen war, dafür, dass wir uns ganz einfach mit ihr unterhalten haben.
Ein Lächeln in den Gesichtern im Kirchenraum , wie auch außerhalb, das ist es, was mich sehr berührt hat.

Persönliche Eindrücke: Christiane Hofmann
Die Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen war ein Highlight. Die iranischen Helfer hatten schon zuvor Anschluss an die Luthergemeinde gefunden und so von dem Projekt erfahren. Sie halfen so gerne mit, dass sie täglich kamen, sich rasch in die Abläufe eingewöhnten und nebenher sogar einige Sätze Deutsch lernten. Ein Sozialarbeiter der Kreissporthalle erfuhr davon und brachte in der 2. Woche noch 3 Flüchtlinge aus Syrien mit, die ebenfalls helfen wollten. Auch diese konnten wir gut integrieren - und besonders schön war dann für uns zu sehen, dass diese Männer (Iraner und Syrer) am nächsten Tag gemeinsam und fröhlich lachend in der Lutherkirche ankamen...
Alle Mitarbeiter waren vom Engagement und der guten Laune der Flüchtlinge begeistert. Sie halfen überall mit, im Service, beim Geschirr Sortieren, beim Spülen, an der Kuchentheke, bei der Essensausgabe...
Mein schönstes Erlebnis war, als ein Gast, der selbst ganz offensichtlich nicht viel Geld hatte, nach ein paar Tagen beim Verlassen der Vesperkirche fünf Essensmarken kaufte und mich in gebrochenem Deutsch darum bat, diese am nächsten Tag an 5 Personen zu verschenken, die es brauchen können...

Persönliche Eindrücke: Dr. Gaby Rheinberger
Menschen, die anfänglich in einer gefestigten Gruppe kamen, verteilen sich und knüpfen neue Kontakte.
Gäste kommen strahlend auf einen zu und freuen sich, nicht alleine zu sein.
Eine Frau erzählt mir, sie sei seit dem Tode ihres Mannes sehr alleine.
Sie bietet ihre Hilfe im Team an und unterstützt uns jeden Tag.

Wenn ich abends todmüde ins Bett falle, denke ich an unsere Flüchtlinge und freue mich, dass sie morgen wieder da sind.

 

Persönliche Eindrücke: Andrea Fink
Ein Mann kommt auf mich zu. „Vor 40 Jahren bin ich hier in dieser Kirche konfirmiert worden“ sagt er sichtlich berührt. „Ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr in der Kirche!“ Sein Lebensweg hat ihn an verschiedene Orte geführt. Im Augenblick lebt er auf der Straße. Er freut sich, erzählen zu können, anzuknüpfen an frühere Erfahrungen. Vesperkirche – das bedeutete auch, Anteilnehmen an dem, was gerade anstand. Etwa ein bevorstehender Krankenhausaufenthalt. Die Gäste, die mit am Tisch saßen, schickten am entsprechenden Tag gute Gedanken ins Krankenhaus,  die Gemeinschaft trug weiter, über die Kirchenmauern hinaus.Bei der Begrüßung sagt mir ein Gast: „Ich brauche heute dringend gute Energie, einen Hoffnungsstrahl, da dachte ich, ich gehe am besten in die Vesperkirche!“

Immer wieder sagen die Besucher, dass die Atmosphäre in der Vesperkirche als etwas Besonderes empfinden. Man spürt, dass man willkommen ist, ist gespannt auf die Menschen, mit denen man vielleicht ins Gespräch kommt.  Diese Offenheit andern gegenüber, das Interesse  an dem, was sie gerade beschäftigt,  das gehört zum Herzstück der Vesperkirche!

Zahlen, Daten, Fakten zur Vesperkirche:
In den letzten 14 Tagen hatte die Vesperkirche im Schnitt ca. 300-350 Gäste täglich, in Spitzenzeiten über 400.

Die Kirche hatte zunächst knapp 160 Plätze, nach dem Ausbau weiterer Bänke aufgrund der steigenden Besucherzahlen ca. 200.  Es wurden pro Tag bis zu 300 warme Mittagessen ausgegeben.

In den ersten Tagen waren außer den ständigen Verantwortlichen ca. 30 Helfer im Einsatz, später bis zu 40 pro Tag.

Insgesamt wurden mehr als 400 Helfer erfasst, viele davon aus Firmen, Schulklassen, Pfarrgemeinden oder Vereinen, und viele von ihnen kamen mehr als einmal zum Einsatz.

Die 'Arbeitszeiten' all dieser Helfer beim

            Bügeln, Spülen, Essen oder Geschirr transportieren,

            Bedienen an Essensausgabe, Kuchentheke und an den Tischen

            sowie in Tagesleitung und Planung

belaufen sich für die 2 Wochen auf ca. 4.000 Stunden.

Freiwillig und ehrenamtlich.

In diesen 15 Tagen wurden

600 Schürzen gebügelt

720 Tischdecken gewaschen

400 Kuchen gebacken

600 l Kaffee ausgeschenkt

über 100 Kisten Mineralwasser getrunken

5.000 Gläser gespült

20.000 Teile Besteck und

20.000 Stück Porzellan benutzt

4.500 Gäste bewirtet!

 

Ein großes Dankeschön …

Allen, die auf vielfältige Weise zum Gelingen der Vesperkirche beigetragen haben, vor allem denen, die in den verschiedenen Bereichen federführend am Werk waren und zum großen Teil jeden Tag viele Stunden in der Vesperkirche gearbeitet haben: den Verantwortlichen für Technik, Logistik und Raumgestaltung, der Tagesleitung, der Personalmanagerin, den Köchinnen im Haus am Hohentwiel, den Verantwortlichen für die  Essensausgabe und den Essenstransport, den Verantwortlichen für die Kaffee-und Kuchentheke, allen Kuchenbäckerinnen und Bäckern; allen, die das Geschirr gespült und transportiert haben, allen, die die Gäste bedient und bewirtet haben   allen, die die Schürzen, Tischdecken und Handtücher gewaschen und gebügelt haben,  den Reinigungskräfte, die jeden Tag nach Ende des Betriebes da waren, allen Sponsoren und Spendern, dem Verantwortlichen für den Finanzbereich; allen, die den geistlichen Impuls gestaltet haben, allen, die für die Öffentlichkeitsarbeit sorgten, allen die für von den Wohlfahrtsverbänden für die soziale Beratung da waren , unserer Fotografin Renate Schweikart für die vielen Bilder, die bleibende Erinnerungen sind – eine Auswahl sehen Sie hier auf der Homepage!  Zuletzt ein Dankeschön an  alle Gästen, die da waren, die Begegnungen erst ermöglicht haben!
Es war ja für uns alle das erste Mal, und wir waren schon sehr gespannt, wie das Projekt werden würde, aber ich denke wir sind uns alle einig: es hat sich mehr als gelohnt und war ein großer Erfolg!
Andrea Fink


Vesperkirche - Schar der guten Geister:

Die Gäste: